Steuern und Sozialabgaben in den Mitgliedstaaten der EU

25.02.2016

Zwischen den Mitgliedsstaaten der EU sind erhebliche Unterschiede bei der Steuerquote im Verhältnis zum BIP 2014 festzustellen.

Am höchsten war die Quote in Dänemark (50,8%), gefolgt von Belgien und Frankreich (je 47,9%), Finnland (44,0%), Österreich (43,8%), Italien und Schweden (je 43,7%). Die niedrigsten Quoten verzeichneten hingegen Rumänien (27,7%), Bulgarien (27,8%), Litauen (28,0%) und Lettland (29,2%). Deutschland liegt in etwa auf europäischem Durschnitt (40,0%). Diese Informationen sind einem Bericht von Eurostat, dem statistischen Amtes der Europäischen Union, zu entnehmen.

Die Steuerquote im Verhältnis zum BIP, d.h. die Summe aller Steuern, Abgaben und Nettosozialbeiträge in Prozent des BIP, belief sich in der Europäischen Union (EU) im Jahr 2014 auf 40,0% gegenüber 39,9% im Jahr 2013. Im Euroraum lag die Steuerquote im Verhältnis zum BIP bei 41,5% im Jahr 2014, ein Anstieg gegenüber 41,2% im Jahr 2013. Seit dem Tiefstand im Jahr 2010 ist die Quote über die vergangenen Jahre hinweg kontinuierlich gestiegen.

Im Vergleich zum Jahr 2013 ist die Steuerquote im Verhältnis zum BIP 2014 in den meisten Mitgliedstaaten gewachsen. Der größte Anstieg wurde in Dänemark (von 48,1% im Jahr 2013 auf 50,8% im Jahr 2014) registriert, gefolgt von Zypern (von 31,6% auf 34,2%) und Malta (von 33,6% auf 35,0%). Rückgänge waren dagegen in acht Mitgliedstaaten zu beobachten, insbesondere in der Tschechischen Republik (von 34,8% im Jahr 2013 auf 34,1% im Jahr 2014) und im Vereinigten Königreich (von 34,9% auf 34,4%).

Quelle: Eurostat-Pressestelle

Hinweis: Weitere Informationen können Sie der Eurostat Pressemitteilung 10/2016 entnehmen.


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